Archive for the ‘Software’ Category

Vier kleine PC-Helferlein

Mittwoch, Oktober 28th, 2009

Es ist ein häufiges Problem bei Computer-Anwendern: Nach ein paar Monaten werden unsere Computer von Programmen und alle möglichen anderen Spam belastet und unweigerlich zu schleppend. Für die weniger technisch versierten Nutzer kann dies Gedanken hervorrufen wie “Warum wird mein Computer so schlimm langsam?” Oder “Ich denke, ich könnte immer aktualisieren diese … was-Cha-ma-callit RAM Sache”.

Die regelmäßige Wartung ist, optimiert und ausgeführt at its best, in der Regel Pflicht für einen Computer. Hier sind vier Programme, die Ihren Computer schneller machen und vier Trade-offs um zu helfen den bestmöglichen Nutzen aus der Größe des Arbeitsspeichers, der auf Ihrem Computer installiert ist, zu machen:

-MSConfig

-CCleaner

-Revo Uninstaller

-Defraggler

Mac OS X – Snow Leopard

Freitag, Oktober 16th, 2009

Seit dem 28. August 2009 ist Apples jüngstes Betriebssystem erhältlich: Mac OS X 10.6, genannt ‚Snow Leopard‘, ein Update zur Version 10.5 mit Namen ‚Leopard‘.

Die Verbesserungen des laut Apple „weltweit fortschrittlichsten“ Betriebssystems betreffen vor allem das Innenleben. Ungewöhnlich: Das Update ist eher ein ‚Downdate‘ – Snow Leopard kommt großzügig abgespeckt daher: Im Vergleich zum Vorgänger belegt es bis zu 7 GB weniger Platz auf der Festplatte!

Ein entscheidender Sprung ist Apple mit der Unterstützung von 64-Bit-Prozessoren gelungen. Damit werden Arbeitsspeicher von bis zu 1 TB (!) unterstützt. Die 64-Bit-Architektur kommt der Geschwindigkeit zugute: Anwenderprogramme laufen wesentlich schneller.

Mit der integrierten Exchange-Unterstützung wird das Betriebssystem für Unternehmen interessant, die in aller Regel auf Windows setzen: Nur wenige Klicks, und der Mac ist ins Firmennetzwerk integriert. Exchange-Server werden als E-Mail Konto hinzugefügt und können nun automatisch alle Kontakte ins Adressbuch eintragen und die Termine nach iCal übernehmen.

Apple verspricht ein schnelleres Daten-Backup über Time Machine (der einzigartigen Back-up-Lösung) und verbesserte Aufwach-Zeiten aus dem Schlummermodus. Auch Safari hat zugelegt: eine bis zu 50% schnellere JavaScript-Leistung macht Apples eigenem Browser Beine. Aus PDF-Dokumenten lässt sich nun gezielt Text kopieren – bisher lieferte das Ergebnis von Copy&Paste zumeist ein Chaos.

Hohe Preise hat Apple dieses Mal vermieden: Ein Upgrade von Leopard auf ‚Snow‘ kostet nur 29 Euro. Daneben gibt es ein ‚Family Pack‘ mit fünf Lizenzen für 49 Euro. Wer ältere OS-X-Versionen einsetzt (10.4), wird ebenfalls umworben: Für 169 Euro gibt es das ‚Mac Box Set‘, ein Paket, bestehend aus dem System und den Programmpaketen ‚iLife‘ und ‚iWork‘ (Family Pack 229 Euro). Interessant: In verschiedenen Blogs (z. Bsp. bei AppleInsider oder von Walt Mossberg vom Wall Street Journal) wird berichtet, dass auch ein Update von Tiger direkt auf Snow funktionieren soll – man könnte also 140 Euro sparen.

Chat Clients auf dem Vormarsch

Mittwoch, September 9th, 2009

Mit dem Einzug des Internets in die Haushalte kamen auch die Chatrooms in Mode. Vor allem browserbasierte Webchats erfreuten sich großer Beliebtheit, in denen sich die User in virtuellen Räumen trafen und sich mit wildfremden Menschen in Echtzeit austauschten. Waren sich zwei User sympathisch und strebten ein Gespräch fernab der Chattermassen an, so zogen sie sich in so genannte “Privatchats” zurück.
Diese gestaltete sich meinst recht schmucklos und rein textbasiert, Emoticons (die beliebten Smileys) aus Sonderzeichenkombinationen wie “Doppelpunkt-Minus-geschlossene Klammer” wurden nicht in kleine Grafiken umgewandelt, sondern bestanden weiterhin aus den getippten Zeichen.

Heutzutage gestaltet sich die Chatkultur grundlegend anders. Massen- und Webchats spielen in der Kommnikation des World Wide Web kaum noch eine Rolle. Internetforen sind heute das Hauptmedium der Kommunikation mit mehreren Usern, die Privatchats wurden durch Chatclients, so genannte Instant Messenger, abgelöst. Diese kostenlosen Programme werden auf dem Rechner installiert und bieten dem User nach der Registrierung und dem Erhalt eines Accounts die Möglichkeit, mit anderen Nutzern direkt über diesen Client zu kommunizieren.
Die Zahl der User dieser Programme in den letzten Jahren ist steigend, der Markt zwischen etwa einem halben Dutzend Anbieter umkämpft, die größten und bekanntesten darunter sind ICQ, Skype, und der Windows Live Messenger.

Der Marktführer ICQ richtet sich mit seinem kunterbunten Programm und viel Bling-Bling und Biep-Biep offensichtlich an ein jüngeres Publikum und wird u.a. auch vom Privatsender Pro7 beworben. Das Xtraz-Paket bietet den Nutzern zusätzlich die Möglichkeit, Spiele wie “Vier gewinnt” oder “Billard” gegen den Chatpartner zu spielen. Der Trend geht hier deutlich dahin, den Client vom reinen Chatprogramm hin zu multimedialer Kommunikation umzuwandeln.
Andere Programme wie Skype oder der Windows Live Messenger liefern neben reinen Textchats auch die Möglichkeit des Audio- und Videochats. Eine Webcam vorausgesetzt können die Nutzer auf eine Weise miteinander kommunizieren, die in den 80er und 90er Jahren nur aus Science Fiction-Filmen bekannt war. So lassen sich kostenlos Telefongespräche zu anderen Skypenutzern führen, wahlweise mit Bildunterstützunf.

Aufgrund dieser Features wird diese Art der Kommunikation mit dem Heranwachsen der “Generation Internet” in den nächsten Jahren zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für die klassischen Telefongespräche werden. Die Clients sind auf dem Vormarsch.