Elektroschrott entsorgen
Das Jahr 2006 war das Beschlussjahr für das Elektro- und Elektronikschrottgesetz. Damit wurde festgelegt, dass Elektrogeräte nicht mehr über die Hausmülltonne oder auch Restmülltonne genannt zu entsorgen sind. Das Zauberwort ab da war und ist Recycling. Recycling hat in der modernen Gesellschaft einen hohen Stellenwert, dass sowohl dem Umweltschutz dient, aber auch nachhaltige Produktionsprozesse beflügelt.
Elektroschrott wird überwiegend dem Recycling zugeführt
Im Elektroschrott sind viele wertvolle Rohstoffe enthalten und auch umweltschädliche oder sogar gesundheitsschädliche Stoffe vorhanden. Dies Gründe führten dazu, dass alle Elektrogeräte oder auch Komponenten einer geordneten Entsorgung zuzuführen sind. Dazu gehören neben nicht mehr benötigten Flach TV auch PC oder auch Drucker. Oft werden elektronische Geräte ausgemustert, da eine Reparatur nicht selten teurer kommt, als eine Neuanschaffung.
Eletroschrott entsorgen, Quelle: Wikipedia
Daher sind auch die meisten Einzelteile auch noch weiter zu verarbeiten, oder eben zur Sondierung vorgesehen. Laien sollten sich der Entsorgung durch Ausbau nicht widmen, da Stoffe wie Arsen, Dioxine und Quecksilber in vielen Produkten enthalten sind. Demzufolge sollte er Weg zum kommunalen Entsorgungsbetrieb angetreten werden. Denn genau dort sind elektronische Geräte zu entsorgen. In vielen Fällen kann man diesen Weg mit einem anderen Weg noch verbinden, so werden die Mühen nicht zu groß, aber es lohnt auf jeden Fall, auch wenn man nur an die Umwelt denken sollte.
Die Entsorgungsplätze werden in den Kommunen bekannt gegeben. Nicht selten geben Kommunen einmal im Jahr einen sogenannten Entsorgungskalender heraus, in dem alle Anforderungen bis zum Entsorgungsplatz alles enthalten ist. Die Entsorgung an sich ist kostenlos und wird auch völlig unkompliziert erfolgen, solange man haushaltsübliche Mengen anliefert. Dies sollte aber der Regelfall sein, denn wer kommt schon privat mit mehr als einen Fernseher oder Computer zur Entsorgung. Unter diesen Umständen können auch Kleinunternehmen ihre Entsorgung von elektronischen Geräten darüber realisieren. Wer über keinen Entsorgungskalender verfügt, kann auch über das Internet seine Informationen einholen. Ein Klick auf die Kommune sollte da Aufschluss bringen. Im Zweifelsfall sieht man ja auch die Entsorgungsfahrzeuge und kann auch da mal nachfragen, oder über die an den Fahrzeugen befindliche Telefonnummer sich erkundigen. Oft ist es auch notwendig, den Eletronikartikel in seine Bestandteile zu zerlegen, in die Stoffe geordnet zu entsorgen. Die neuen Geräte sind meist energieeffizienter und haben einen geringeren Schadstoffausstoss, da lohnt es sich und macht sinn, dass man einen neuen Scanner kaufen möchte.
Das Fazit ist bewusst Elektroschrott entsorgen
Jeder Bürger sollte die Entsorgung von elektronischen Geräten und Bauteilen bewusst und verantwortungsvoll betreiben. Einerseits sind gefährliche Stoffe enthalten, die die eigene Gesundheit gefährden, aber auch zum Wohle der Umwelt sollte man den Weg zum kommunalen Entsorgungshof wagen. Schließlich geht es dabei nicht nur um eine nachhaltige Produktion von neuen Geräten, sondern auch um die Schonung der Ressourcen, die eben auch für alles recht endlich sind. Recycling sollte daher kein Modewort sein, sondern vielmehr das eigene Bewusstsein zum Ausdruck bringen.