Podcast starten – aber wie?
Sonntag, September 20th, 2009Ihr hört selber jeden Tag PodCasts und findet diese sehr informativ und interessant. Eigentlich wäre es doch ziemlich cool, wenn man einen eigenen PodCast herstellen könnte. Doch dann scheint der Enthusiasmus von vielen Leuten schnell gebremst, denn Sie stellen sich die Frage, wie ein PodCast überhaupt produziert wird. Was braucht man eigentlich dazu?
Wenn Ihr wirklich Lust habt, ein wenig Zeit und Arbeit in euer Projekt PodCast zu stecken, werdet Ihr schnell den ersten eigenen PodCast euren Freunden präsentieren können. Doch lasst uns von vorn anfangen, denn an aller Anfang steht die Frage des Equipments. Je nachdem welche Qualität der PodCast später haben soll, sind natürlich preislich unterschliedliche Möglichkeiten vorhanden.
Für jemanden, der gerne mal ein kurzes PodCast haben möchte, dem reicht ein einfaches Diktiergerät, welches in den meisten Handys oder MP3-Playern intergriert ist. Schließlich braucht man zunächst eine digitale Audiospur, die dann weiterverwendet wird. Für den professionelleren Klang lohnt sich ein Mikro oder ein Besuch in einem Tonstudio.
Letzteres stellt zwar den besten Klang dar, doch lohnt sich nur im Einzelfall. Zumal die Kosten für ein Studio nicht sonderlich günstig sind. Dann doch lieber zum Mikro greifen. Selbst dabei gibt es preislich kaum Grenzen. Von billigen Mikros für wenige Euro bis hin zum teuren 200€ Mikro. Eine günstige Einsteigervariante tut es für den normalen Gebrauch auch.
Nun nehmt Ihr eure Stimme auf und falls notwendig eine Sounds aus der Umgebung. Nun müsst Ihr alle diese Schnipsel an Stimmen und Geräuschen nur noch zurecht schneiden und wieder zusammensetzten. Dafür eignen sich diverse, auch kostenlose, Tools. Audio bearbeiten in die Suchmaschine des Vertrauens eingeben und schon erhält man eine große Auswahl.
Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit. Fügt alle Schnipsel zusammen und passt auf, dass zwischendurch auch noch Pausen sind, damit der Zuhörer nicht unentwegt aufmerksam zuhören muss. Zum Schluss wird das File noch auf die eigene Website gestellt oder z.B. auf einige bekannte Portale hochgeladen, deklariert und natürlich auch an die Freunde gesendet. Viel Spaß.